Christian SchreiberWeb Performance Consulting Performance-Erstanalyse buchen

Web Performance Consultant für Enterprise-Plattformen im DACH-Raum

Web Performance Consulting für Adobe Experience Manager und Magnolia Feste Zielwerte für die Core Web Vitals, geprüft bei jedem Release

Große Websites und Portale werden nicht von selbst schnell, und ohne feste Zielwerte bleiben sie es auch nicht. Deshalb gehören Messung und Abnahme in eine Hand, getrennt von der Umsetzung: Zielwerte je Seitentyp auf Basis echter Nutzerdaten, Aufgaben für Ihr Entwicklerteam oder Ihre Agentur, Abnahme jedes Releases gegen diese Zielwerte.

Die Umsetzung bleibt bei Ihrem Team. Die Zielwerte werden vorher vereinbart und danach unabhängig geprüft.

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30 Minuten per Video. Sie erhalten die Google-Nutzerdaten Ihrer Plattform im Vergleich zu zwei Wettbewerbern, unabhängig davon, ob wir zusammenarbeiten.

  • Seit über 20 Jahren in der Web-Entwicklung, davon über zehn Jahre Web Performance
  • Laufendes Magnolia-Mandat in der Versicherungswirtschaft, AEM-Optimierung bei einem deutschen Automobilhersteller
  • Unabhängig von Adobe, von Magnolia und von Implementierungspartnern

Warum Ihre Plattform trotz Tests, Budget und guter Umsetzung langsam bleibt

Auf großen Plattformen arbeiten Agentur, Marketing und IT gleichzeitig an der Website. Performance ist die Kennzahl, die alle beeinflussen und für die niemand zuständig ist.

Lighthouse 100 im Test, Core Web Vitals bei echten Nutzern verfehlt

Lighthouse, Googles Testwerkzeug, misst eine Seite unter Laborbedingungen: ohne Tag Manager, ohne Cookie-Einwilligung, ohne Personalisierung, ohne echte Geräte. Für das Ranking zählt dagegen, was reale Besucher in den letzten 28 Tagen erlebt haben. Zwischen beiden Zahlen liegt in der Regel die gesamte Marketing-Infrastruktur.

Jedes Release verschiebt die Werte

Ein neues Modul, ein zusätzliches Skript, ein größeres Titelbild: Jede Änderung wirkt auf Ladezeit, Reaktionszeit oder Layoutstabilität. Ohne Performance-Budget und Abnahme fällt das erst auf, wenn die Search Console die betroffenen Seiten als verbesserungswürdig meldet. Dann ist das Release längst produktiv.

Performance hat keinen Verantwortlichen

Die Agentur liefert Funktionen, das Marketing setzt Tags, die IT betreibt die Plattform. Performance liegt quer zu allen drei Bereichen. Sie braucht eine Instanz, die Zielwerte setzt und deren Einhaltung prüft.

Das 28-Tage-Fenster verzögert jede Korrektur

Google berechnet die Core Web Vitals aus einem rollierenden Fenster von 28 Tagen. Eine Verschlechterung zeigt sich verzögert, eine Korrektur ebenso. Wer erst reagiert, wenn die Schwellenwerte verfehlt sind, verliert zwei Zyklen, bevor die Zahlen wieder stimmen.

Zwei eigene Benchmark-Studien: wie schnell AEM- und Magnolia-Plattformen im DACH-Raum wirklich sind

Für beide Systeme wurden 46.394 Domains einzeln geprüft und die Nutzerdaten jedes gefundenen Auftritts ausgewertet. Die Studien beantworten die Frage, die vor jeder Optimierung steht: wie viele Auftritte bestehen, und woran es bei den übrigen liegt, an der Auslieferung oder am Frontend.

Adobe Experience Manager

49,4 Prozent von 4.222 Auftritten bestehen die Core Web Vitals auf Mobilgeräten. Bei 80,3 Prozent der langsamen Auftritte ist bereits die Antwortzeit des Servers zu hoch. Dazu: die Verteilung der AEM-Generationen, der Effekt von Edge Delivery Services und der Verlauf über 32 Monate. Zur AEM-Studie

Magnolia CMS

Magnolia erscheint in keiner öffentlichen Technologie-Statistik. Diese Erhebung weist 172 Installationen im DACH-Raum nach und misst ihre Werte: 64,2 Prozent der Auftritte mit Nutzerdaten bestehen, die mittlere Antwortzeit des Servers liegt bei 668 Millisekunden. Zur Magnolia-Studie

Balkendiagramm: Anteil der langsamen AEM-Auftritte, bei denen bereits die Antwortzeit des Servers zu hoch ist.

Alle Benchmark-Studien im Überblick, mit Methode und Datensätzen. Grundlagen unter Core Web Vitals, der Ablauf unter Website Performance Optimierung.

Dieselbe Trennung steht am Anfang jeder Analyse: Liegt die Verzögerung vor dem ersten Byte, ist es eine Aufgabe für Betrieb und Cache. Liegt sie danach, für das Frontend. Wer diese Frage nicht beantwortet, optimiert mit hoher Wahrscheinlichkeit die falsche Seite.

Drei Leistungen für messbare Performance auf AEM- und Magnolia-Plattformen

Die Vergütung erfolgt nicht nach Stunden, sondern als fester Betrag für einen fest beschriebenen Leistungsumfang: die Core Web Vitals, also die drei Kennzahlen, mit denen Google die Nutzererfahrung bewertet, mit einem Zielwert je Seitentyp und einer Abnahme, die jedes Release daran misst.

Performance-Bestandsaufnahme

Einstieg, Festpreis, zwei bis drei Wochen

Ihre Plattform wird so gemessen, wie Google sie misst: je Seitentyp und Markt, mit echten Nutzerdaten aus dem Chrome User Experience Report (CrUX) und, sofern vorhanden, aus Ihrem Real User Monitoring. Sie erhalten die Ursachen, ein Inventar aller Drittanbieter-Skripte mit ihren Kosten in Millisekunden, den Entwurf eines Performance-Budgets und eine priorisierte Maßnahmenliste mit Abnahmekriterien. Ergebnispräsentation vor Ihrem Team und Ihrer Agentur.

ab 4.900 Euro netto für eine Plattform, einen Markt und bis zu vier Seitentypen. Weitere Märkte und Marken nach Aufwand.

Performance-Kontrolle im Betrieb

Laufende Verantwortung, fester Monatsbetrag, Mindestlaufzeit drei Monate

Vereinbarte Zielwerte, eine monatliche Messung dagegen, priorisierte Tickets und die Abnahme jedes Releases. Die Umsetzung verantwortet Ihr Team, die Prüfung ihrer Wirkung erfolgt unabhängig davon.

  • Monatsreport gegen vereinbarte Zielwerte für Largest Contentful Paint (LCP), Interaction to Next Paint (INP) und Cumulative Layout Shift (CLS)
  • Aufgaben als Tickets in Ihren Sprints, Prüfung in der Testumgebung
  • Abnahme jedes Releases gegen das Performance-Budget
  • Freigabeprozess für neue Skripte, Tags und Consent-Änderungen
  • Eskalationskanal mit fester Reaktionszeit bei Verschlechterungen

Drei Stufen von 3.500 Euro netto monatlich aufwärts (Tabelle unten)

Performance-Abnahme in Migrationsprojekten

Projekt, Meilensteine, sechs bis achtzehn Monate

Ob Wechsel auf Edge Delivery Services, auf Magnolia DX Cloud oder auf ein Headless-Frontend: Die Zielwerte stehen vor dem ersten Sprint, und jeder Meilenstein wird gegen echte Nutzerdaten abgenommen, nicht gegen einen Laborscore. Die Architektur verantwortet Ihr Implementierungspartner, die Abnahmekriterien kommen von außen. Nach dem Go-live geht die Begleitung in die laufende Kontrolle über.

Preis nach Projektumfang

Performance-Kontrolle im Betrieb, drei Stufen
LeistungBasisam häufigsten gewähltTeamPlattform
Geeignet füreine Website oder ein Portal, ein Marktbis zu drei Märkte oder Marken, ein Entwicklerteammehrere Sites, Marken und Teams
Gemessene Seitentypenbis dreibis achtnach Absprache, ohne Obergrenze
Monatsreport gegen Zielwertejajaja
Abnahme von Releasesbis zwei im Monatallealle, auch Hotfixes
Aufgaben als TicketsBacklog je Quartallaufend in Ihren Sprintslaufend, mit Teilnahme an Refinements
Prüfung in der Testumgebungneinjaja
Freigabe neuer Skripte und Tagsneinjaja, mit Prozess für Marketing und Agentur
Review von Pull Requestsneinneinja, für Aufgaben mit Performance-Bezug
Sprechstunde für Ihr Teamneinalle zwei Wochenwöchentlich
Reaktionszeit auf gemeldete Verschlechterung, mit erster Einschätzung der Ursachedrei Werktagezwei Werktageein Werktag
Überprüfung der Zielwertejährlichhalbjährlichquartalsweise
Preis monatlich, netto3.500 Euro6.500 Euroab 10.000 Euro

Alle Stufen: Mindestlaufzeit drei Monate, danach monatlich kündbar zum Monatsende. Die Bestandsaufnahme wird auf die ersten drei Monate angerechnet. Ein Wechsel zwischen den Stufen ist zum Monatsende möglich, wenn sich der Umfang der Plattform ändert.

Nicht enthalten sind Programmierung, Betrieb und Hosting, Projektleitung sowie Vertragsverhandlungen mit Ihren Dienstleistern. Die Umsetzung bleibt bei Ihrem Entwicklerteam oder Ihrer Agentur. Diese Trennung ist die Voraussetzung dafür, dass die Abnahme gegen die Zielwerte unabhängig bleibt.

Gegenstand aller Stufen sind Analyse, Spezifikation und die Abnahme gegen vereinbarte Zielwerte, nicht die Umsetzung. Ein bestimmtes Messergebnis lässt sich nicht zusagen, weil es davon abhängt, welche Aufgaben Ihr Team umsetzt und welche Inhalte, Skripte und Kampagnen im laufenden Betrieb hinzukommen. Zugesagt sind die Messung, die Priorisierung und der dokumentierte Nachweis, wo Ihre Plattform steht.

Ergänzende Leistungen

Diese Leistungen stehen unabhängig von einer laufenden Kontrolle zur Verfügung und lassen sich einzeln beauftragen.

Performance-Workshop für Ihr Entwicklerteam

Ein Tag, bis zu zwölf Teilnehmende: Messung mit echten Nutzerdaten, Ursachenanalyse im Wasserfall, Performance-Budgets je Seitentyp, Umgang mit Drittanbieter-Skripten. Auf Ihre Plattform zugeschnitten, mit Beispielen aus Ihrem eigenen Code.

2.400 Euro netto pro Tag, unabhängig von der Teilnehmerzahl

Performance-Budget-Workshop mit Marketing und IT

Ein halber Tag: gemeinsame Zielwerte je Seitentyp, Freigabeprozess für neue Tags und Skripte, Eskalationsweg bei Verschlechterungen. Das Ergebnis ist eine verbindliche Vereinbarung zwischen den beteiligten Bereichen.

1.400 Euro netto

Handover-Playbook

Dokumentation aller Zielwerte, Messwege, Prüfschritte und Freigaberegeln Ihrer Plattform, sodass Ihr Team die laufende Kontrolle selbst übernehmen kann. Sinnvoll am Ende einer Zusammenarbeit oder beim Aufbau einer internen Rolle.

3.900 Euro netto

Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Reisekosten nach Aufwand, Termine finden in der Regel per Video statt.

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In vier Schritten von der ersten Messung zur laufenden Abnahme gegen Zielwerte

  1. Performance-Erstanalyse, 30 Minuten

    Vor dem Gespräch liegen die Google-Nutzerdaten Ihrer Plattform und zweier Wettbewerber auf dem Tisch. Im Gespräch klären wir Plattform, Team, Release-Rhythmus und ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

  2. Bestandsaufnahme

    Messung je Seitentyp und Markt, Ursachenanalyse, daraus eine priorisierte Maßnahmenliste mit Abnahmekriterien. Ihr Team und Ihre Agentur erhalten damit eine Arbeitsgrundlage für den nächsten Sprint.

  3. Umsetzung durch Ihr Team

    Die Entwicklung bleibt bei Ihrem Team oder Ihrer Agentur. Rückfragen werden laufend beantwortet, umgesetzte Tickets in der Testumgebung geprüft, bevor sie live gehen.

  4. Abnahme im Betrieb

    Jedes Release wird gegen das Performance-Budget abgenommen. Der Monatsreport zeigt, ob die Zielwerte gehalten werden und was als Nächstes ansteht.

Adobe Experience Manager Performance (AEM): Core Web Vitals von 6.5 bis Edge Delivery Services

AEM 6.5 auf Adobe Managed Services: Support-Ende 31.08.2026AEM 6.5 On-Premises: Februar 2027

Viele AEM-Plattformen stehen 2026 und 2027 vor dem Wechsel in die Cloud-Variante oder auf Edge Delivery Services, Adobes neue Auslieferung, die mit einem Lighthouse-Score von 100 beworben wird. Der Score entsteht im Labor. Ob die Werte bei echten Nutzern halten, entscheidet sich an der Cache-Schicht vor AEM (Dispatcher), an den gebündelten Skripten und Styles der Seiten (Client Libraries), an der Bildauslieferung, an Tags und Personalisierung (Adobe Target) und an der Cookie-Einwilligung. Genau dort entstehen die Zielwerte je Seitentyp und Markt, und genau dort wird abgenommen, unabhängig davon, welches Frontend Ihr Partner baut. Für Migrationen stehen die Zielwerte vor dem ersten Block, und jeder migrierte Bereich wird einzeln geprüft, damit Lighthouse 100 im Staging, der Testumgebung vor dem Livegang, auch grüne Nutzerdaten in der Produktion bedeutet.

AEM-Leistungsoptimierung im Detail

Magnolia CMS Performance: Core Web Vitals von DX Core bis DX Cloud

Magnolia 6.4 als aktuelle ProduktlinieDX Core selbst betrieben, DX Cloud als Platform as a Service

Magnolia ist eine Java-Plattform mit getrennten Author- und Public-Instanzen, deren Inhalte in einem Content-Repository liegen und von der Autorenseite aus veröffentlicht werden. Schnell ist eine solche Plattform dann, wenn der Cache vor den Public-Instanzen trifft und die Templates der Light Modules nicht bei jedem Aufruf erneut das Repository abfragen. Alles Weitere entsteht danach im Browser, an den ausgelieferten Skripten und Styles, an Personalisierung und Segmentierung, an Tags und an der Cookie-Einwilligung. Genau dort entstehen die Zielwerte je Seitentyp und Markt, und genau dort wird abgenommen, gleichgültig ob die Ausgabe klassisch aus Magnolia kommt oder über die Delivery-Schnittstellen an ein eigenes Frontend geht.

Magnolia CMS Performance im Detail

Messbare Ergebnisse: vier Kennzahlen aus Kundenprojekten

Ladezeit des Hauptinhalts (LCP)

29,0 s zu3,0 s

Der Hauptinhalt lädt, statt durch Video und Skripte blockiert zu werden. Die Grenze von 2,5 Sekunden ist damit in Reichweite.

Layoutstabilität (CLS)

0,46 zu0,07

Von der Bewertung "schlecht" auf "gut". Fehlklicks durch springende Layouts entfallen.

HTTP-Anfragen

~250 zu~20

Externe Einbindungen von rund 170 auf zwei, Stylesheets von rund 60 auf eines zusammengeführt.

Übertragene Daten

7,5 MB zu1,0 MB

Unkomprimiertes Video als Haupttreiber ersetzt, ungenutztes CSS und JavaScript entfernt.

Werte aus anonymisierten Kundenprojekten, unter anderem aus Automotive und Versicherungswirtschaft, gemessen im Labor vor und nach der Umsetzung durch die Kundenteams. Nutzerdaten laufender Projekte folgen in der Erstanalyse. Referenzen unterliegen Vertraulichkeitsvereinbarungen, deshalb ohne Namen.

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Christian Schreiber, Web Performance Consultant
Christian Schreiber, Web Performance Consultant

Christian Schreiber: Web Performance Consultant für Enterprise-Plattformen im DACH-Raum

Ich bin seit über 20 Jahren in der Web-Entwicklung, mit Hintergrund in Wirtschaftsinformatik. Über zehn Jahre davon gilt die Arbeit der Ladezeit von Websites und Portalen. Die ersten großen Plattformen liefen auf Adobe Experience Manager, für einen deutschen Automobilhersteller, eingebunden in das Scrum-Team des Kunden auf Agenturseite. Seit mehreren Jahren betreue ich die Performance einer Magnolia-Plattform für einen Versicherungskonzern.

Die Umsetzung liegt bei den Entwicklerteams, die Ihre Plattform täglich bauen und sie am besten kennen. Meine Rolle ist die andere Hälfte der Aufgabe: Zielwerte setzen, messen, abnehmen. Gemessen wird mit den Nutzerdaten von Google, weil Google und Ihre Besucher genau danach urteilen.

Die Zusammenarbeit erfolgt ausschließlich mit Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auf Deutsch, remote und bei Bedarf vor Ort.

Profil auf LinkedIn und Profil auf XING

Fragen zu Zusammenarbeit und Kosten

Unsere Agentur kümmert sich bereits um Performance. Wozu ein Externer?

Die Agentur setzt um, was beauftragt ist, und misst ihre Arbeit an diesen Anforderungen. Steht darin kein Zielwert für Performance, lässt sich Performance auch nicht abnehmen. Eine externe Instanz setzt diesen Zielwert und nimmt Releases dagegen ab. Das ist keine Konkurrenz zur Agentur, sondern eine Rolle, die auf Kundenseite fehlt. In den meisten Projekten entsteht daraus eine enge Zusammenarbeit mit der Agentur, weil klare Abnahmekriterien auch ihr die Arbeit erleichtern.

Adobe bewirbt Edge Delivery Services mit einem Lighthouse-Score von 100. Reicht das nicht?

Der Score entsteht in einer Simulation ohne Tag Manager, Cookie-Einwilligung, Personalisierung und echte Geräte. Google bewertet dagegen die echten Nutzererfahrungen der letzten 28 Tage. Edge Delivery ist eine gute Ausgangsbasis. Ob die Werte in der Produktion halten, entscheidet sich an dem, was Marketing und Drittanbieter danach hinzufügen.

Wir haben Lighthouse in der CI-Pipeline. Brauchen wir mehr?

Lighthouse in der Pipeline verhindert grobe Ausreißer im Code. Es sieht keine Tags aus dem Tag Manager, keine Consent-Logik, keine A/B-Tests und keine Unterschiede zwischen Märkten. Die laufende Kontrolle ergänzt die Pipeline um Nutzerdaten, Performance-Budgets je Seitentyp und eine Freigabe für alles, was außerhalb des Repositories auf die Seite kommt.

Wer setzt die Maßnahmen um?

Die Umsetzung erfolgt in der Regel durch Ihr Entwicklerteam oder Ihre Agentur. Geliefert werden Tickets mit Abnahmekriterien und Antworten auf Rückfragen, danach folgt die Abnahme gegen die vereinbarten Zielwerte. Die Trennung von Spezifikation und Umsetzung ist die Voraussetzung dafür, dass die Abnahme gegen die Zielwerte unabhängig bleibt.

Sagen Sie zu, dass unsere Core Web Vitals grün werden?

Nein, und niemand sollte das tun, der die Umsetzung nicht selbst verantwortet. Die Werte entstehen aus Ihrem Code, Ihren Inhalten, Ihren Kampagnen und den Skripten Ihrer Dienstleister. Zugesagt ist die Leistung, die von außen kommt: die Messung auf Basis echter Nutzerdaten, die Zielwerte je Seitentyp, die priorisierten Aufgaben mit Abnahmekriterien, die Abnahme jedes Releases gegen diese Zielwerte und der monatliche Nachweis, wo Ihre Plattform steht. Eine Zusage über das Messergebnis wäre ein Versprechen über die Arbeit Ihres Teams.

Wie passt das in unsere Sprints?

Die Zusammenarbeit läuft in Ihrem Rhythmus: Teilnahme an Refinements nach Bedarf, den Terminen, in denen das Team Aufgaben für den nächsten Sprint klärt, Tickets in Ihrem System, zum Beispiel Jira oder Azure DevOps, und Prüfung in der Testumgebung. Auf Ihrer Seite braucht es einen festen Ansprechpartner und Zugang zu Testumgebung, Real User Monitoring und Search Console.

Die Search Console meldet schlechte Core Web Vitals. Was ist der erste Schritt?

Die Meldung nennt betroffene URL-Gruppen, nicht die Ursache. Der erste Schritt ist die Aufteilung der Ladezeit des Hauptinhalts in Antwortzeit des Servers, Ladezeit der Ressource und Renderverzögerung, getrennt nach Seitentyp und Gerät. Erst danach steht fest, ob die Ursache in der Auslieferung liegt, im Frontend oder in den Skripten aus Tag Manager und Consent-Layer. Diese Aufteilung ist der Gegenstand der Bestandsaufnahme.

Ab wann sind Verbesserungen der Core Web Vitals in den Google-Daten sichtbar?

Google berechnet die Werte aus einem rollierenden Fenster von 28 Tagen. Eine Maßnahme, die heute live geht, ist frühestens in vier Wochen vollständig sichtbar. Wie stark sich die Werte verbessern, hängt davon ab, wie viele der priorisierten Aufgaben das Team umsetzt und wie stark sich die Plattform im laufenden Betrieb verändert. In Projekten mit funktionierendem Sprint-Rhythmus sind die ersten Effekte üblicherweise nach zwei bis drei Releases messbar. Anschließend geht es darum, das erreichte Niveau zu halten.

Wie wirken sich Core Web Vitals auf die Conversion Rate aus?

Belastbar sind Zahlen aus A/B-Tests: 8 Prozent mehr Verkäufe bei einer um 31 Prozent verkürzten Ladezeit des Hauptinhalts, 8,4 Prozent höhere Conversion je 0,1 Sekunden schnellerer mobiler Ladezeit im Handel. Beide Zahlen stehen mit Quelle im Kasten am Seitenanfang. Der wirtschaftliche Effekt entsteht vor dem Ranking, im Abbruchverhalten der Nutzer. Als Rankingsignal sind die Core Web Vitals eines unter vielen.

Was unterscheidet Web Performance Consulting von einer Pagespeed-Optimierung?

Pagespeed-Optimierung meint meist einmalige technische Maßnahmen an einer Website, oft gemessen am Score von Google PageSpeed Insights. Web Performance Consulting setzt früher an und hört später auf: Zielwerte für echte Nutzer, Prioritäten für das Entwicklerteam, Abnahme jedes Releases und ein Prozess, der verhindert, dass die Werte wieder schlechter werden. Der Score ist dabei ein Diagnosewerkzeug, kein Ziel, weil Google ihn nicht für das Ranking verwendet.

Woran scheitern Core Web Vitals auf Enterprise-Plattformen am häufigsten?

An drei Stellen, fast immer in dieser Reihenfolge: an der Cache-Schicht vor der Auslieferung, wenn Parameter, Sitzungen oder personalisierte Bereiche an ihr vorbeiführen; an den Drittanbieter-Skripten aus Tag Manager und Consent-Layer, die Interaction to Next Paint belasten; und an Seiten, auf denen Teaser, Assets und personalisierte Bausteine ohne reservierte Abmessungen nachgeladen werden. Was das je System bedeutet, steht auf den Seiten zu Core Web Vitals in AEM und Core Web Vitals in Magnolia.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Die Bestandsaufnahme beginnt bei 4.900 Euro netto für eine Plattform, einen Markt und bis zu vier Seitentypen. Die laufende Kontrolle kostet 3.500 Euro netto monatlich in der Stufe Basis, 6.500 Euro in der Stufe Team und ab 10.000 Euro in der Stufe Plattform, bei drei Monaten Mindestlaufzeit. Welche Stufe passt, entscheidet sich an der Zahl der Sites und Märkte, am Release-Rhythmus und an der Zahl der Teams. Es gibt keine Stundensätze und keine Stundenkontingente. Sie erhalten in der Erstanalyse eine belastbare Einschätzung.

Wie läuft die Beauftragung ab?

Leistungsbeschreibung und Vertragsentwurf liegen vor dem ersten Gespräch mit Ihrem Einkauf vor, ebenso die Abgrenzung gegen Arbeitnehmerüberlassung. Beauftragt wird ein selbstständiger Consultant auf Rechnung, in der Regel über einen Dienstleistungs- oder Rahmenvertrag. Auf Ihrer Seite bleiben die Freigabe des Budgets und ein fester Ansprechpartner, der die Zugänge zu Testumgebung, Real User Monitoring und Search Console organisiert.

Ist die Beauftragung eines einzelnen Consultants ein Risiko nach dem AÜG?

Die Leistung ist ergebnisbezogen beschrieben: definierte Liefergegenstände, keine Anwesenheitspflicht, keine Weisungsbindung, keine Eingliederung in Ihre Organisation. Die Umsetzung verantwortet Ihr Team, von außen kommen Spezifikation und Abnahme gegen die vereinbarten Zielwerte. Diese Trennung ist zugleich das Merkmal, an dem sich ein Dienstvertrag von Arbeitnehmerüberlassung und Scheinselbstständigkeit unterscheidet.

Unterstützen Sie auch andere CMS als AEM und Magnolia?

Der Fokus liegt auf Adobe Experience Manager und Magnolia, weil dort die längsten Projekte und die komplexesten Release-Prozesse liegen. Für andere Systeme ab Enterprise-Größe klärt die Erstanalyse den Einzelfall. Für kleinere Websites ist ein Dienstleister, der auch die Umsetzung übernimmt, die bessere Wahl.

Kostenfreie Performance-Erstanalyse: 30 Minuten und die Werte Ihrer Plattform

Sie erhalten in jedem Fall:

  • die Google-Nutzerdaten Ihrer Plattform für Ladezeit, Reaktionszeit und Layoutstabilität, für die Startseite und Ihren wichtigsten Seitentyp
  • den Vergleich mit zwei Wettbewerbern Ihrer Wahl
  • eine erste Einschätzung, wo die größte Bremse liegt und in welcher Größenordnung der Aufwand für Ihr Team liegen dürfte
  • eine klare Aussage, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist

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